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Malermeister BEKO
Brandschutzbeschichtung auf einer Stahlkonstruktion in einer Gewerbehalle

Brandschutzbeschichtungen: DIN-konform

Intumeszierende Beschichtungen für Stahlkonstruktionen und Holzbauteile. Wir sorgen dafür, dass Ihre Bauteile im Brandfall die vorgeschriebene Feuerwiderstandsdauer erreichen.

Auf einen Blick

Normen
DIN 4102, DIN EN 13501
Feuerwiderstand
F30, F60, F90
Schichtdicke
0,5 - 3 mm (trocken)
Einsatz
Stahl, Holz, Beton
Lebensdauer
25+ Jahre (innen)

Brandschutzbeschichtungen, auch intumeszierende Beschichtungen genannt, sind ein unverzichtbarer Bestandteil des baulichen Brandschutzes. Sie schützen tragende Stahlkonstruktionen und Holzbauteile im Brandfall, indem sie bei Hitzeeinwirkung aufschäumtn und eine wärmedämmende Schutzschicht bilden. So wird die Tragfähigkeit des Bauteils über die vorgeschriebene Feuerwiderstandsdauer aufrechterhalten. Als spezialisierter Beschichtungsbetrieb in Offenbach am Main führen wir Brandschutzbeschichtungen fachgerecht und DIN-konform aus.

Wie intumeszierende Beschichtungen funktionieren

Im Normalzustand sieht eine Brandschutzbeschichtung aus wie ein normaler Anstrich: dünn, glatt und in vielen Farben erhältlich. Erst bei Temperaturen ab ca. 200 Grad Celsius beginnt die chemische Reaktion: Die Beschichtung schäumt auf das 20- bis 50-Fache ihres ursprünglichen Volumens auf und bildet einen kohlenstoffreichen Isolierschaum. Dieser Schaum verzögert die Erwärmung des darunterliegenden Bauteils erheblich und hält die Tragfähigkeit über die erforderliche Dauer aufrecht.

Stahl-Brandschutz: Schutz tragender Konstruktionen

Ungeschützter Stahl versagt im Brandfall bereits nach wenigen Minuten. Bei ca. 500 Grad Celsius verliert er seine Tragfähigkeit. Brandschutzbeschichtungen auf Stahlträgern, -stützen und -verbindungen sind daher in vielen Gebäuden vorgeschrieben. Je nach Anforderung erreichen wir Feuerwiderstandsklassen von F30 (30 Minuten) über F60 bis F90 (90 Minuten). Die genaue Feuerwiderstandsklasse hängt vom Bauteilquerschnitt, der Profilgeometrie und der geforderten Norm ab.

Holz-Brandschutz: Verzögerung der Entflammung

Auch Holzbauteile können durch intumeszierende Beschichtungen geschützt werden. Die Beschichtung verzögert die Entflammung und reduziert die Flammenausbreitung. Dies ist besonders relevant für sichtbare Holzkonstruktionen in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Hotels und denkmalgeschützten Gebäuden, wo der natürliche Holzcharakter erhalten bleiben soll.

Wir arbeiten mit führenden Herstellern von Brandschutzbeschichtungen zusammen und setzen nur Produkte ein, die über die erforderlichen Zulassungen und Prüfzeugnisse verfügen. Jeder Auftrag wird sorgfältig dokumentiert. Das ist Voraussetzung für die Abnahme durch den Brandschutzbeauftragten oder die Bauaufsichtsbehörde.

Prüfung, Wartung und Dokumentation

Brandschutzbeschichtungen unterliegen regelmäßigen Prüfintervallen gemäß DIN 4102 und der jeweiligen bauaufsichtlichen Zulassung. Je nach Gebäudenutzung und Beanspruchung empfehlen Hersteller und Brandschutzgutachter Sichtprüfungen alle drei bis fünf Jahre. Bei Umbauten, mechanischen Beschädigungen oder nachträglichen Installationen an beschichteten Bauteilen ist eine sofortige Inspektion erforderlich. Bereits kleine Fehlstellen können die Schutzwirkung im Brandfall erheblich beeinträchtigen. Malermeister Bekö erstellt nach jedem Auftrag eine lückenlose Dokumentation mit Produktdatenblättern, Schichtdickenprotokollen und fotografischen Nachweisen. Diese Unterlagen dienen nicht nur der Abnahme durch die Bauaufsichtsbehörde, sondern sind auch für Versicherungen und Brandschutzgutachter von zentraler Bedeutung. Auf Wunsch übernehmen wir auch die regelmäßige Wartungsinspektion bestehender Beschichtungen und dokumentieren den Zustand für Ihre Gebäude-Akten. Für verwandte Schutzbeschichtungen im Industriebereich bieten wir außerdem Industrielackierungen und Bodenbeschichtungen an.

Bildergalerie

Brandschutzbeschichtung — Impressionen

Brandschutzbeschichtung Beispiel 1
Brandschutzbeschichtung Beispiel 2
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So laeuft Ihr Projekt ab

1

Brandschutzanforderungen prüfen

Wir analysieren die Brandschutzanforderungen Ihres Gebäudes anhand der Baugenehmigung und des Brandschutzkonzepts. Die erforderliche Feuerwiderstandsklasse bestimmt das Beschichtungssystem und die Schichtdicke.

2

Untergrundvorbereitung

Stahlflächen werden entrostet und grundiert, Holzflächen geschliffen und gereinigt. Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von Verunreinigungen sein.

3

Brandschutzbeschichtung auftragen

Die intumeszierende Beschichtung wird in der berechneten Schichtdicke aufgetragen. Bei Stahl meist 0,5 bis 3 mm, je nach Profilgeometrie und geforderter Feuerwiderstandsklasse.

4

Decklack und Optik

Nach dem Aushärten wird ein farbiger Decklack aufgetragen, der die Brandschutzbeschichtung vor Witterung und mechanischer Beschädigung schützt und optisch ansprechend gestaltet.

5

Dokumentation und Abnahme

Sie erhalten eine vollständige Dokumentation mit Produktdaten, Schichtdickenprotokoll und Verarbeitungsnachweis. Das ist die Grundlage für die behördliche Abnahme.

Ihre Vorteile

Zertifizierte Systeme

Wir verwenden ausschließlich Beschichtungssysteme mit bauaufsichtlicher Zulassung (abZ/ETA).

Fachgerechte Verarbeitung

Unsere Mitarbeiter sind im Umgang mit Brandschutzbeschichtungen geschult und erfahren.

Lückenlose Dokumentation

Schichtdickenprotokolle, Produktdatenblätter und Verarbeitungsnachweise. Alles für die Abnahme.

Optisch ansprechend

Intumeszierende Beschichtungen sind dünn und in vielen Farben erhältlich. Die Ästhetik bleibt erhalten.

Alle Gebäude-Typen

Von der Gewerbehalle über Bürogebäude bis zum denkmalgeschützten Altbau. Erfahrung mit allen Bauarten.

F30 bis F90

Wir decken alle gängigen Feuerwiderstandsklassen ab, von 30 bis 90 Minuten Feuerwiderstandsdauer.

Expertentipp vom Malermeister

Brandschutzbeschichtungen müssen regelmäßig visuell kontrolliert werden, besonders nach Umbauten oder mechanischen Einwirkungen. Bereits kleine Beschädigungen können die Schutzwirkung beeinträchtigen. Lassen Sie die Beschichtung nach jeder Bauphase oder spätestens alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb prüfen. Wichtig: Brandschutzbeschichtungen dürfen nicht einfach überstrichen werden. Der Decklack muss mit dem System kompatibel sein.

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Das sagen unsere Kunden

Für unsere neue Lagerhalle brauchten wir Brandschutz F60 auf allen Stahlträgern. Malermeister Bekö hat die Beschichtung professionell und termingerecht ausgeführt. Die Dokumentation war lückenlos, die Abnahme durch den Prüfingenieur verlief problemlos.

Stefan M.Frankfurt

Haeufig gestellte Fragen

Was ist eine intumeszierende Beschichtung?
Eine intumeszierende Beschichtung ist ein Brandschutzanstrich, der bei Hitze aufschäumt und eine isolierende Schutzschicht bildet. Sie schützt tragende Bauteile aus Stahl oder Holz vor zu schneller Erwärmung im Brandfall.
Welche Feuerwiderstandsklassen können erreicht werden?
Mit intumeszierenden Beschichtungen können Feuerwiderstandsklassen von F30 (30 Min.), F60 (60 Min.) und F90 (90 Min.) erreicht werden. Die erreichbare Klasse hängt vom Bauteilquerschnitt und der Schichtdicke ab.
Wann ist eine Brandschutzbeschichtung vorgeschrieben?
Brandschutzbeschichtungen sind vorgeschrieben, wenn das Brandschutzkonzept eines Gebäudes eine bestimmte Feuerwiderstandsdauer für tragende Stahlbauteile vorsieht. Dies betrifft häufig Gewerbe- und Industriegebäude, aber auch größere Wohngebäude.
Wie dick ist eine Brandschutzbeschichtung?
Die Trockenschichtdicke liegt typischerweise zwischen 0,5 und 3 mm. Sie sieht also aus wie ein normaler Anstrich. Im Brandfall schäumt die Schicht auf das 20- bis 50-Fache auf.
Wie lange hält eine Brandschutzbeschichtung?
Die Lebensdauer beträgt bei sachgemäßem Decklack und Innenraumanwendung 25 Jahre und mehr. Im Außenbereich oder bei mechanischer Beanspruchung verkürzt sich die Lebensdauer. Regelmäßige Kontrollen sind empfohlen.

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